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27. Fürstenwalder Crossduathlon

Aloha!

Heute schreibe ich meinen ersten Rennbericht!

 

Sonntagmorgen, 06:00 Uhr.

Der Wecker klingelt und ich springe voller Vorfreude aus dem Bett.

Heute ist Raceday!

 

Letzte Woche habe ich mich spontan zum 27. Fürstenwalder Crossduathlon angemeldet, um den Trainingsaltag aufzulockern und neue Reize zu setzen. Es sollte ein Wechseltraining deluxe werden.

Mein letzter Duathlon bzw. Crossduathlon ist mittlerweile 13 Jahre her, daher habe ich mich für das Jedermann-Rennen angemeldet. Erst mal wieder reinschnuppern!

Also machte ich mich nach meinem reichhaltigen Frühstück auf den Weg nach Brandenburg.

In Fürstenwalde angekommen, setzte ich erst einmal mein Rad wieder zusammen und fuhr zur Startnummernausgabe.

Danach richtete ich in Ruhe meinen großzügigen Wechselplatz ein und ging zur Wettkampfbesprechung. Es gab viele interessante und gute Gespräche, insgesamt war es eine sehr familiäre Stimmung!

Trotzdem schießen einem die üblichen Fragen durch den Kopf:

Was kannst du heute leisten? Wie stark ist die Konkurrenz? Hättest du dich mehr erholen müssen? Warum fährst du als Flachland-Rennradfahrer ein Crossrennen mit?!

Als der Startschuss pünktlich um 09:30 Uhr fiel, war mein Kopf voll im Wettkampfmodus. Jetzt heißt es: Gas geben!

Bereits nach den ersten einhundert Metern merkte ich, dass die Beine sehr gute waren und so konnte ich durch ein hart angeschlagenes Tempo die Führung übernehmen und auf der ersten Laufstrecke einen Vorsprung von etwa einer Minute herauslaufen.

Der erste Wechsel lief etwas holperig, der Helm wollte sich nicht schließen lassen.

Dann ging es auf die Radstrecke.

Hier gab es nur eine Devise: Nicht einholen lassen, gib Vollgas!

Die auf zwei Runden aufgeteilte Strecke hatte es (meiner Ansicht nach) ganz schön in sich und trug den Namen -Cross- zu Recht! Ich gab alles und nach der ersten Runde merkte ich, dass der Vorsprung mittlerweile auf drei Minuten angewachsen ist! Daher ging ich die zweite Runde etwas ruhiger an, um noch einige Körner für den abschließenden Lauf zu sparen.

Doch der Vorsprung wuchs auf viereinhalb Minuten an.

Der zweite Wechsel lief planmäßig und ich konnte schnell auf die zweiet Laufstrecke gehen.

Hier versuchte ich ordentlich Tempo zu machen und ich schloss den letzten Laufkilometer mit 3:38 min/km ab.

Glücklich lief ich nun in Ziel und konnte es kaum fassen, das Rennen gewonnen zu haben, sogar mit so einem deutlichen Vorsprung!

Fast alles lief nach Plan!

 

Nun hieß es, die restlichen Teilnehmer kräftig anfeuern und die Siegerehrung genießen!

 

Vielen Dank an den TV Fürstenwalde, der hier ein sehr schönes Event auf die Beine gestellt hat und ich denke, nächstes Jahr mische ich mal auf der längeren Strecke mit!

 

Keep on running,

euer Nils

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